Was für eine beschissene Meinung!

Wie wir ja alle, oder zumindest die meisten, wissen, gehört ja die B.Z. zum Axel Springer Verlag. Also kann man hier seriösen Journalismus nicht unbedingt erwarten. Auch was die Meinungen anbetrifft, die dieses Blatt vertritt, ist man da so ziemlich fest gefahren und vor allem merkt man, wie autofreundlich dieses Blatt ist. Folgende Kolumne aus diesem Blatt hat mich so ziemlich aufgeregt.

Der Platz auf der Straße ist begrenzt. In einer schnell wachsenden Stadt ist deshalb das U-Bahnnetz entscheidend, meint Gunnar Schupelius.

Quelle: Berlin verträgt keine neue Tram, der U-Bahn gehört die Zukunft – B.Z. Berlin

Warum ärgert mich das? Zum einen bin ich ein Riesenfan von Straßenbahnen. Aber sehen wir uns einfach einmal die vernünftigen Fakten an.

  • Die Baukosten der Straßenbahn gegenüber der U-Bahn sind wesentlich geringer
  • Straßenbahnstrecken sind wesentlich schneller zu realisieren als U-Bahnen

Der Autor meint aber auch, das die Straßenbahnen den Autos den Platz weg nehmen, da sie immer Vorfahrt haben. Ich sage richtig so. Warum soll ein Auto, das maximal 4 Leute befördern kann für eine Straßenbahn Platz machen, die um die 100 Menschen befördert. Wo ist da der Sinn? Es geht in der wachsenden Stadt Berlin zunehmend darum, viele Menschen möglichst effizient zu transportieren. Und wenn man die Straßenbahn auf eine eigene Trasse baut, hat sie genau dieselben Vorzüge wie ein U-Bahn. Und die Baukosten sind trotzdem noch wesentlich günstiger und schneller realisierbar.

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